Bamberg kulinarisch - in der Vielfalt liegt die Würze!

Bamberg, die Welterbestadt in Franken, wird seit jeher gerne als eine „Symphonie in B“ bezeichnet: Bürger, Bischof, Burg, Barock, Brez'n und Bier. Genau betrachtet, wird Bam-berg nämlich von drei Strömen durchflossen: vom rechten Arm der Regnitz, vom link

Lokale Bierspezialitäten und die leckere Fränkische Küche erwartet den Besucher in den 9 Bamberger Brauereigaststätten

Bambergs Brauereien locken mit köstlichen Bierspezialitäten und regionalen Produkten.

Kulinarisches Schmankerl, das in nahezu jedem Altstadtlokal gereicht wird: Berühmte Fränkische Spezialität sind die Bratwürste.

Die Bamberger Hörnlakartoffel, seit 2012 ursprungsgeschützt, ist eine alte und in Feinschmeckerkreisen wohlbekannte Kartoffelsorte

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Braumeister bei der Herstellung von Rauchbier. - Das flüssige Gold Bambergs.

Denn nirgends auf der Welt gibt es eine solche Brauereien-Landschaft, wie sie sich in Bamberg und seinem Landkreis ausbreitet. Insgesamt werden hier rund 500 verschiedene Biere von den etwa 70 klein- und mittelständischen Privatbrauereien eingebraut!

Zehn der im Jahre 1818 existierenden 65 Brauereien befinden sich heute noch im Stadtbereich. Diese zehn Braustätten produzieren allein schon an die  50 verschiedene Biere, die darauf warten, vom angehenden „Connaisseur“ entdeckt zu werden.

So erwartet den Bierliebhaber in Bambergs Brauereiwirtschaften eine schier unglaubliche Vielfalt an köstliche Varietäten: stets quellfrisch ausgeschenkt werden ober- und untergärige, helle und dunkle, hopfig herbe und rauchig malzige, leichte und starke - ganz einfach einmalig charaktervolle  Biertypen. Unter diesen ist das Bamberger Rauchbier sicherlich das bekannteste im In- und Ausland.
Im Bamberger Land laden über 60 weitere Brauereien mit mehr als 300 Bieren in ihre Gaststuben zum Besuch ein. Die Vielfalt des Angebotes lässt jedenfalls keine Wünsche offen und geizt auch nicht mit speziellen jahreszeitlichen Spezialitäten wie Fasten, Bock- oder Kellerbieren.

In einer Stadt mit tausendjähriger Braukultur und soviel Bierambiente liegt es nahe, sich vom Biertrinker zum Bierkenner weiterzubilden. Die große Palette von Angeboten in der "BierSchmecker®Stadt Bamberg" hilft dabei, sich diese jahrhundertealte  Bierkultur und -vielfalt zu erschließen: Von der Bierelebnisführung „Leidenschaft für Gerstensaft“ über die BierSchmecker®Tour bis hin zur BierSchmecker®Reise und anderen spannenden Angeboten ist für jeden das Richtige dabei.
Egal, ob der Besucher ausreichend Zeit mitbringt, um die Geheimnisse der Bierstadt  zu ergründen oder ob er nur kurz in Bamberger Bierwelt eintauchen möchte.

Natürlich liegt es nahe, dieses Grundnahrungsmittel auch in der Küche zum Einsatz zu bringen. Wer sich ein leckeres Dreigang-Menue gönnen möchte, dem sei das BierSchmecker®Menue angeraten, das ein Gaumenerlebnis aus Bier, kombiniert mit typischen, regionalen Zutaten darstellt und im traditionsreichen Brauhaus Schlenkerla stattfindet. Noch intensiver wird’s dort beim BierSchmecker®Erlebnis, wo man nicht nur dem Einfluss der Bamberger Biervielfalt auf die Gaumenfreuden sondern auch auf Geschichte und Tradition -moderiert von Bierkundigen während der einzelnen Speisenabfolgen-  nachspüren kann.
Doch auch Wein hat Bamberg seit der Landesgartenschau 2012 wieder zu bieten, und zwar mit denn mit den erlesenen, vom Michaelsberg stammenden Produkten des „Bamberger Stiftsgartens“. So existiert mit dem „Bamberger Stiftsgarten Silvaner Kabinett“ nun auch ein hervorragender Frankenwein aus Bamberg und ein Apfelsecco sowie diverse Sirituosen dieser Linie haben schon viele Liebhaber gefunden. Erhältlich sind diese Erzeugnisse wie auch Bamberger Süßholz u. a. in der Tourist Information.
Für Freunde gehobener Gastronomie und auch für Frankenwein-Liebhaber lohnt ein Besuch im Traditionshaus Messerschmitt, das sich seit 165 Jahren - nun in der sechsten Generation- im Familienbesitz der Messerschmitts befindet und auch das Geburtshaus des Flugzeugkonstrukteurs Willy Messerschmitt ist. Die Küche kennzeichnet eine stark lokal-regionale Ausrichtung mit saisonalen Schwerpunkten und der traditionsreiche Weinkeller bietet eine exzellente Auswahl an Frankenweinen.
Doch auch weitere Restaurants in der Altstadt oder wunderschön gelegen, hoch droben auf der Altenburg, kredenzen köstliche Kreationen mit regionalen Zutaten: Bamberger Gemüse, das direkt vom Gärtner "um die Ecke" bezogen wird, sowie Fische aus Regnitz,
Main oder den Flüsschen der fränkischen Schweiz und Fleisch und Wild aus der näheren Umgebung. Wer‘ s dagegen urig und traditionell mag, der bestellt sich in den Brauereiwirtschaften ein typisches Gericht wie die gefüllte Bamberger Zwiebel mit Rauchbiersause, ein knuspriges „Schäuferla“ (Schweineschulter, knusprig aus dem Backofen), eine Bierhaxe oder Bamberger Bratwürste. Aber auch ganz einfache Brotzeiten wie z.B. der schinkenartige  "Zwetschgerbaames" oder der quarkartige „Ziebeleskäs“ stehen bei den Bambergern hoch im Kurs. Kein Wunder, gibt es hier doch so hervorragende Bäcker und Metzger, dass diese  längst KaDeWe/Berlin und Dallmayr/München beliefern. Außerdem bemerkenswert: in Bamberg ist noch eine alte Tradition erhalten geblieben, die andernorts zumeist nicht mehr besteht, denn außerhalb der Küchenzeiten kann der Gast in die Brauereiwirtschaften seine eigene Brotzeit mitbringen – Teller und Besteck bekommt man von der freundlichen Bedienung.

Überhaupt lässt es sich hier allerbestens leben: wo sonst zum Kauf frischen Gemüses ein Gang zum Marktplatz erforderlich ist, kann der Bamberger im Gärtnerviertel  an bei seinem „Lieblingsgärtner“ am  Tor klopfen und ganz frisch geerntetes Gemüse, das aus den hinter den Toren gelegenen, bewirtschafteten Parzellen stammt, kaufen. „Früh aus der Erde – mittags auf den Tisch!“, lautet die Devise.

Bei Gourmets gut bekannt ist das Bamberger Hörnla, eine nussige Kartoffel, die es andernorts schon lange auf die Teller etablierter Sterne-Restaurants geschafft hat und inzwischen herkunftsgeschützt ist. Weitere lokale und äußerst schmackhafte Sorten sind der Bamberger Spitzwirsing, die Bamberger Zwiebel und auch ein einheimischer Knoblauch. Viele Gärtner beweisen neben der Leidenschaft für das Bewahren alter, hervorragender Sorten zudem viel Sinn für Zeitgemäßes; so wundert es nicht, dass sich im frischen Angebot manch‘ ehemalige Exoten wie eine „Bamberger Artischocke“ oder aber Zucchiniblüten finden! Es gibt zudem eine Kräutergärtnerei, die neben der frischen Ware auch hervorragende Kräuterzubereitungen anbietet wie z.B. "Ruggerla"-Pesto, eine dem italienischen Pesto nachempfundene Soße mit Rauke.

Vor allem das Süßholz besitzt hier eine lange Tradition und erlebt momentan eine richtige Renaissance dank der enormen Bemühungen der Bamberger Süßholzgesellschaft,

die Pflanze wieder verstärkt vor Ort zu kultivieren. Durch dieses Comeback findet man inzwischen öfters Gerichte mit Süßholz auf den Bamberger Speisekarten. Zudem gibt es in Bamberg einen Metzger, der sich auf die Verwendung des Süßholzes bei Bratwürsten wie auch für einen exquisiten, rohen Rauchschinken spezialisiert hat. Letzterer hat inzwischen bundesweit Anhänger, die diese außergewöhnliche Spezialität in Bamberg ordern.

Neben dieser Fülle an Köstlichkeiten locken auch noch verschiedenen saisonale Spezialitäten wie z. B. weißer, dicker Spargel, der in der Region als „Frühlingsluft in Stangen“ gilt und hier von Ende April bis Juni einen festen Platz im kulinarischen Kalender hat. Das gilt auch für Pilzgerichte, Schwarzwurzeln oder Gerichte mit Meerrettich. Bekannt ist die Region Bamberg zudem für frisch zubereitete, saisonale Köstlichkeiten wie Karpfen, Forelle und andere Regnitzfische aber selbst Wildspezialitäten sind auf den Speisekarten regelmäßig vertreten.

Bamberg kulinarisch- in der Vielfalt liegt die Würze!

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24. Oktober 2016 - 7.709

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