Phantaskop: Hoffmann inspiriert!

Sonderausstellung im E.T.A.-Hoffmann-Haus öffnet zum 1. Mai

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Acht zeitgenössische Künstlerinnen und Künstler resonieren Hoffmanns Phantastik in Wort und Bild

Das Jahr 2022 steht in Bamberg ganz unter dem Stern des Gedenkens an Ernst Theodor Amadeus Hoffmann. Der vielseitige Künstler verstarb am 25. Juni 1822. Er hatte fünf Jahre in Bamberg verbracht, die ihn als Mensch und Künstler nachhaltig geprägt haben. Stadt und Künstler sind seitdem eng miteinander verbunden. Es entstehen immer wieder neue Verknüpfungen. Unter dem Titel „Unheimlich fantastisch“ finden in diesem Jubiläumsjahr zahlreiche Veranstaltungen in den verschiedensten Kunstsparten statt, genauso facettenreich und spartenübergreifend wie der Komponist, Literat, Illustrator, Musikkritiker und Jurist einst arbeitete.

Zur diesjährigen Sonderausstellung „Phantaskop: Hoffmann inspiriert!“ im E.T.A.-Hoffmann-Haus haben sich acht zeitgenössische Künstlerinnen und Künstler in den phantastischen Kosmos Hoffmanns begeben und in Wort und Bild darauf geantwortet. Sie reagieren sehr unterschiedlich auf Hoffmanns Schaffen und zeigen in Illustration, Wortkunst, Videokunst, Skulpturen, Bildern und Installationen phantastische Positionen der Gegenwart, die einmal mehr auf die nachhaltige Aktualität der Themen Hoffmanns hinweisen.

 

Die Ausstellung folgt damit flankierend der Themenstellung der diesjährigen Hegelwoche der Otto-Friedrich-Universität Bamberg vom 21. bis 23. Juni 2022: „Phantasie als Erkenntnisform. E.T.A. Hoffmanns Anstöße zur Ergründung des Unergründlichen.“

 

Die Künstlerinnen und Künstler:

1. Rosa Brunner: Bildhauerin, Jahrgang 1964, lebt und arbeitet in Bamberg, www.rosa-brunner.info . 1987–93 Studium der Bildhauerei an der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste in Stuttgart bei Prof. Herbert Baumann und Prof. Micha Ullman. Zahlreiche Ausstellungen und Teilnahme an internationalen Symposien. Projekte im Bereich der Sozialen Plastik www.bluemerant.de .Bevorzugte Materie ist Stein.


2. Nora Gomringer, geb. 1980, ist Lyrikerin und Performerin. Filmische Arbeiten sowie Kolumnen und Artikel für Feuilleton und Radio ergänzen ihr Werk, das in zahlreiche Sprachen übersetzt und immer wieder ausgezeichnet wurde. www.nora-gomringer.de

3. Stephan Klenner-Otto, geb. 1959 in Kulmbach, machte 1976- 79 seine Ausbildung zum Zeichner und Drucker, war von 1979 – 82 Schüler von C.W. Rauh.

Veröffentlichungen bei Inselbücherei Suhrkamp, Wehrhahnverlag

Ausstellungen im Goethemuseum Düsseldorf Gleimhaus Halberstadt: „Vernetzte Köpfe“, Kleist Museum Frankfurt/Oder/BBKV Plauen, University of Arts in Kunming/China, in der Leipziger Oper/Stiftskirchen Museum Himmelkron, Kloster Marienweiher, Deutsche Grafiker Loge – Plauen Grafikbörse Leipzig.


4. Elisabeth Liselotte Kraus, geboren in Bamberg, arbeitet als freischaffende Künstlerin an interdisziplinären und transnationalen Kunstprojekten. Sie studierte Freie Kunst an der Bauhaus Universität in Weimar und der Mimar Sinan Universität in Istanbul. Derzeit absolviert sie ein Weiterbildungsprogramm mit dem Titel "Arts and International Cooperation and Processes of Peacebuilding" an der ZHdK in Zürich.

 

5. Sebastian Magnus wurde 1981 in Leipzig geboren. Als Visual Artist widmet er sich der Kunst im öffentlichen Raum, Malerei, Illustration und Fotografie. Seine Projekte verknüpfen sein Schaffen mit Konzepten der Partizipation, Jugendarbeit und Kulturellen Bildung. Er kooperiert mit Unternehmen, Sozialträgern, Bildungsinstitutionen, sowie Städten und Gemeinden.


6. Dagmar Ohrndorf ist bildende Künstlerin. Sie arbeitet künstlerisch an verschiedenen gesellschaftlichen Themen. Auf der Suche nach neuen, alten Materialien entwickeln sich oft Themen, die sie im Bild, im Objekt oder in Installationen zeigt.


7. Sophie Reyer, geboren 1984 in Wien. Theatertexte “vogelglück”, "baumleberliebe", und "Anna und der Wulian" (S. Fischer- Verlag). Studium “Drehbuch und Filmregie” an der Kunsthochschule für Medien Köln seit 2011. Shortlist für den Österreich Buchpreis 2019. Zuletzt erschienen: „Clara und ihre Morde“ (Emons – Verlag). Sophie Reyer ist Lehrbeauftragte an der Pädagogischen Hochschule Niederösterreich.

 

8. Andreas Ulich arbeitet als Schauspieler, Rezitator und Autor in Oberfranken. Seit vielen Jahren widmet er sich E.T.A. Hoffmanns Leben und Werk mit Lesungen und eigenen Texten. Anlässlich des 200. Todestages des Dichters erschien sein Roman „Benfatto“, der von Hoffmanns letztem Jahr in Bamberg erzählt.

 

Ein besonderer Dank gilt der Stiftung Weltkulturerbe Bamberg und der Oberfrankenstiftung für ihre großzügige Unterstützung.

 

 

INFORMATION:

E.T.A.-Hoffmann-Haus
Schillerplatz 26, 96047 Bamberg

 

Öffnungszeiten

1.Mai – 1. November

Dienstag – Sonntag 13:00- 17:00 Uhr

 

Preise:

Erwachsene 5 Euro
Kinder bis 6 Jahre kostenfrei

Erwachsene mit Ermäßigungsgrund 2,50 Euro

Familien (2 Erwachsene mit eigenen Kindern) 10 Euro
Besuchende mit BAMBERGCard und SozCard kostenfrei

 

Bilder:

Drehendes Pinselrad

Bildnachweis: Dagmar Ohrndorf

 

Flummi 2

Bildnachweis Elisabeth Kraus

 

Auskünfte zum Thema:

STADT BAMBERG Kulturamt, Oliver Will
Hauptwachstraße 16, 96047 Bamberg

Tel.: 0951/87-1412, E-Mail: oliver.will@stadt.bamberg.de

Datum - Zeichen

28. April 2022 - 5.667

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Pressetext
Ausstellungsflyer "Phantaskop: Hoffmann inspiriert"

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