Raumforschung im Kesselhaus
Kathrin Hubl bringt Kunst und Industriearchitektur zusammen.
Ein 110 Meter langes Band aus Kunststoff schlängelt sich durch den Trichter des Kesselhauses, luftige Holzobjekte erinnern an DNS-Helix und bearbeitete Reifenschläuche werden zu organischen Formen: Vom 8. August bis 20. September 2026 zeigt die Ausstellung „Raumforschung“ Arbeiten der Künstlerin Kathrin Hubl.
Der besondere Reiz der Ausstellung liegt im Zusammenspiel mit der markanten Industriearchitektur. Kathrin Hubl nutzt den ungewöhnlichen Raum nicht nur als Kulisse, sondern bezieht seine Formen und Dimensionen unmittelbar in ihre Arbeiten ein. So wird das Kesselhaus selbst zum Teil der Ausstellung.
Die ausgebildete Holzbildhauerin, Schreinermeisterin und Restauratorin arbeitet mit Holz ebenso wie mit industriell gefertigten Materialien. Aus Pflanzentrays entsteht ein raumgreifendes Knäuel, Reifenschläuche verwandeln sich in organische Gebilde. Großformatige Materialbilder aus Wellpappe und kleinere Werke aus Verpackungsmaterialien zeigen eine weitere Seite ihres künstlerischen Schaffens.
Zu sehen ist „Raumforschung“ im Kunstraum Kesselhaus, Untere Sandstraße 42. Geöffnet ist freitags von 15 bis 18 Uhr sowie samstags, sonntags und an Feiertagen von 12 bis 18 Uhr. Der Eintritt ist frei, Spenden sind willkommen.
Kontakt:
Kunstraum Kesselhaus
Untere Sandstraße 42
96047 Bamberg
0951-2998661
info@kunstraum-jetzt.de
Datum - Zeichen
04. August 2026 - 1.344
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